Butterkaffee: Bulletproof Coffee Geheimtipp aus den USA?

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In diesem Artikel geht es um Bulletproof Coffee, was soviel wie Butterkaffee bedeutet. Ich erkläre, wie man sich einen Orginal Bulletproof Coffee zubereitet und prüfe, ob er wirklich die sagenhafte Wirkung entfaltet, die sein Erfinder Dave Asprey verspricht. Dave Asprey verspricht übrigens, dass sein Butterkaffee einem unglaubliche Energie über den ganzen Tag verleiht, schlank werden lässt und dazu auch noch schlauer macht.

Das Rezept

Was du brauchst

Sich selber Bulletproof Coffee zu kochen, ist eine recht einfache Sache und man braucht auch nicht sonderlich viel:

  • Original Bulletproof Kaffee oder einen anderen guten Kaffee
  • 1-2 Teelöffel Weidenbutter ( Bio-Butter erfüllt auch den Zweck )
  • 1-2 Teelöffel Blulletproof MCT-Öl oder ein Kokosöl
  • etwas Vanille d.h. wenn man es mag
  • Sportler können an Trainingstagen noch ein Teelöffel Collagen rein tun
  • Ein Quirl oder ähnliches

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Die Zubereitung des Kaffees

Als Erstes gibst Du die Butter zusammen mit einem gutem Kokosöl in eine Tasse. Um die Butter zu schmelzen gibst du etwas heißen Kaffee dazu. Anschließend schäumst du den Mix mit dem Quirl oder ähnlichem auf. Wenn der Inhalt in deiner Tasse schön cremig geworden ist, füllst Du die Tasse komplett mit Kaffee auf. Es ist wirklich sehr wichtig, dass Du den Kaffee schön aufschäumst, sonst schmeckt er überhaupt nicht. Wer mag kann noch etwas Vanille für den Geschmack hinzugeben. Sportler können hier an Trainingstagen auch noch einen Löffel Collagen hinzugeben.

Wie schmeckt Bulletproof Coffee

Bereits der Geruch des Kaffees verheißt etwas sehr leckeres. Er riecht nach schokoladigem Kaffee und Kokos. Aber nicht nach so billigem chemischen Kokos sondern dem Kokosnuss Kokos. Dank der Butter und dem Öl hat der Kaffee ein enorme Energiedichte und die schmeckt man auch. Das ist jetzt nicht negativ gemeint – er ist wirklich lecker und um so mehr man trinkt, um so besser schmeckt er.

Was ist Bulleltproof Coffee überhaupt?

Der Titel dieses Artikel verrät es ja bereits, beim Bulletproof Coffee spielt Fett eine wichtige Rolle. Genauer gesagt: Weidenbutter und Kokosöl. Den meisten dürfte es wohl so wir mir gehen. Der Gedanke sich Butter und Öl in den Kaffee zu kippen ist schon ein wenig eklig. Aber wenn man mal überlegt, das viele Kaffeetrinker Milch oder Sahne in ihren Kaffee machen – warum nicht auch mal Butter versuchen?

Wer hat den Butterkaffee erfunden

Sicher willst du auch wissen: Wer kommt auf so eine Idee? Der Erfinder dieser Rezeptur ist Dave Asprey. Auf die Idee Butter in seinen Kaffee zu mischen ist er im Himalaya gekommen. In der tibetischen Teekultur wird ein Tee mit Salz und Yakbutter zubereitet. Dieser Yakbutter-Tee hat Dave Asprey auf die Idee gebracht, einfach mal etwas Butter in seinen Kaffee zu machen.

Natürlich schwört er auf seine Rezeptur und hat laut eigener Aussage eine Menge Geld und Zeit darein investiert, dieses Rezept zu entwickeln. Nach eigenen Angaben hat er u.a. durch diesen Kaffee 45 Kilogramm an Gewicht verloren (allerdings über einen Zeitraum von 10 Jahren), sei voller Energie und schlauer ist er auch noch geworden. Hört sich für mich an, wie die Eierlegende Wollmilchsau, und wie hört sich das für Dich an?

Was soll Bulletproof Coffee bewirken

Trinken soll man diesen Kaffee morgens anstelle seines Frühstücks. Natürlich sollte man auch keinen Zucker in den Kaffee schütten. Durch den hohen Energiegehaltes soll dieser Kaffee dann bis zum Mittag satt machen. Dieser Kaffee wirkt aber nicht nur sättigend. Er soll auch einen wachen Kopf machen und letztendlich soll man dadurch abnehmen.

Folgendes soll passieren:

  • Durch das komplette weglassen von Kohlenhydraten am Morgen ist der Körper gezwungen, das Fett zu verbrennen.
  • Die Fette im Kaffee dienen als Energiequelle für Dein Gehirn und sind ein wahrer Kickstarter für Deine Mentale Leistung
  • Der Kaffee unterstützt Dich, wenn du schnell abnehmen willst.
  • Du bist für mehrere Stunden gesättigt

Stimmen im Internet zu Bulletproof Coffee

Wenn man Bulletproof Coffee bei Google eintippt, findet man eine Vielzahl positiver Berichte zu dem Butterkaffee. Auch namhafte Seiten wie Fit for Fun berichten durchaus positiv. Aber es gibt auch kritische Stimmen, wie z.B. der Bericht von Edubily.

Ich selber bin kein Ernährungswissenschaftler und kann nicht beurteilen, ob dieser Butterkaffee das wirklich halten kann, was Dave Asprey alles verspricht. Aber schaden kann es ja nicht den Kaffee zu trinken.

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Fazit

Das, was man Bulletproof Coffee nachsagt, halte ich persönlich eher für gut gemachtes Marketing. Allerdings muss ich ehrlich zugeben, dass es eine Menge positiver Stimmen im Web gibt. Außerdem ist der Kaffee lecker. Wobei hier die Geschmäcker natürlich unterschiedlich sind. Hast du den Kaffee auch getestet und wie hat er Dir geschmeckt?. Ich werde mir ihn sicherlich ab und zu mal kochen. Vor allem, wenn ich morgens keine Zeit habe, was zu essen. Aber jeden Tag werde ich mir den Butterkaffee wahrscheinlich nicht kochen.

Noch ein interessanter Link zu Bulletproof Coffee

Ein kleiner Selbstversuch
Selbstversuch – Süddeutsche Zeitung

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